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Unwetter im Rhein-Lahn-Kreis: Gewitter, Starkregen und zahlreiche Einsätze – Kreisverwaltung reagiert & informiert schnell

Schnelle → Presse- und Öffentlichkeitsinformation des Rhein-Lahn-Kreises und des Landrats Jörg Denninghoff per Facebook in der Nacht gegen 0.10 Uhr informiert die Bürger des Rhein-Lahn-Kreises zeitnah – vorbildliche, schnelle und informative Reaktion

Rhein-Lahn-Kreis. 19. Juni 2026. Heftige Gewitter mit Starkregen haben am Abend den Rhein-Lahn-Kreis erfasst und Einsatzkräfte parallel an mehreren Schwerpunkten gefordert.
Rund 300 Kräfte aus Feuerwehren, Polizei, Rettungsdienst, Schnelleinsatzgruppen und weiteren Behörden waren im Kreisgebiet im Einsatz. Der Landrat des Rhein-Lahn-Kreises, Jörg Denninghoff, zeigte sich überzeugt von der Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte: „Die gute Zusammenarbeit aller Akteure zeigt, wie leistungsfähig der Brand- und Katastrophenschutz in unserem Landkreis ist. Unser Dank gilt allen Einsatzkräften von Feuerwehren, Rettungsdienst, Polizei und den beteiligten Behörden, die heute unter teils schwierigen Bedingungen im Einsatz sind.“

Die Technische Einsatzleitung (TEL) des Kreises war standardmäßig einsatzbereit, da zeitgleich das Konzert von Roland Kaiser auf der Freilichtbühne Loreley mit rund 12.500 Besuchern stattfand. Wegen der hohen Temperaturen kamen vermehrt Erschöpfungs- und Dehydrierungsfälle hinzu, die Schnelleinsatzgruppe (SEG) Sanität wurde vorsorglich alarmiert, musste jedoch nicht aktiv werden.

Im Verlauf des Abend und der beginnenden Nacht zogen Gewitter mit Starkregen über den Rhein-Lahn- Kreis. Die Pegel der südlichen Lahn-Zuflüsse – insbesondere Dörsbach, Mühlbach und Aar – stiegen rasch an. An einzelnen Messstellen wurden Wasserstände registriert, die nach ersten Einschätzungen in Bereichen eines sogenannten 50-jährigen Hochwasserereignisses liegen könnten.

Mehr als 60 unwetterbedingte Einsätze waren zu bearbeiten: überflutete Straßen, umgestürzte Bäume und weitere witterungsbedingte Anlässe. In betroffenen Gebieten wurde vorsorglich eine Bevölkerungswarnung über Warn-Apps und Mobilfunk herausgegeben.

Besonders betroffen war Katzenelnbogen: Der für dieses Wochenende geplante Mittelaltermarkt musste kurzfristig abgesagt werden, ein Zeltlager wurde geräumt. Die Teilnehmer wurden in der Stadthalle untergebracht; Schnelleinsatzgruppen Verpflegung und Betreuung übernehmen die Versorgung. Die Bürgermeisterin der Stadt Katzenelnbogen dankte Organisatoren und eingesetzten Kräften für umsichtiges und schnelles Handeln.

Gegen 20:30 Uhr verursachte ein Blitzeinschlag in Dachsenhausen einen Dachstuhlbrand. Feuerwehren aus Dachsenhausen, Braubach, Dahlheim und Lahnstein konnten den Brand zügig unter Kontrolle bringen; Personen wurden nicht verletzt. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Guido Erler nahm sich von einer Großübung direkt nach Dachsenhausen, um Einsatzkräfte zu unterstützen.

Der Führungsstab des Rhein-Lahn-Kreises ist im Gefahrenabwehrzentrum Lollschied im Einsatz, beobachtet die Einsatzlage, Wetterentwicklung und Pegelstände kontinuierlich und unterstützt bei der übergreifenden Koordination. Der Direktionsdienst des Lagezentrums begleitet die Lage beobachtend.

Landrat Jörg Denninghoff zeigt sich überzeugt von der schnellen und professionellen Reaktion der Einsatzkräfte. Die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten bestätigt die Leistungsfähigkeit des lokalen Brand- und Katastrophenschutzes.
Hier die schnelle und vorbildliche Presse- und Öffentlichkeitsinformation der Kreisverwaltung und des Landrates aus der vergangenen Nacht!

Von Von Andy Walther

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