Ein DANKE für das DANKESCHÖN der Fahlerkerb Laufenselden
Laufenselden / Schönborn. Ein Dankeschön ist schnell ausgesprochen – ein persönliches Dankschreiben jedoch bleibt oft lange in Erinnerung. Die Fahlerkerbegesellschaft Laufenselden hat sich bei ihren Geschäftspartnern und Helfern für die Unterstützung bedankt. Darüber freut sich auch Metzgermeister Dirk van Vugt, Inhaber der Metzgerei van Vugt in Schönborn. Dirk van Vugt schickte uns ein Foto des Dankschreibens und schrieb dazu:
„Hier mal ein Beispiel, wie manche Vereine mit ihren Lieferanten umgehen! Darüber hat sich unsere Familie sehr gefreut! Dieses Dankschreiben schicken sie jedem ihrer Geschäftspartner und Helfer. Ich finde es klasse!“
Diese Freude ist gut nachvollziehbar. Denn hinter einem Vereinsfest wie der Fahlerkerb stehen nicht nur die sichtbaren Stunden während der Veranstaltung. Viele Menschen planen, organisieren, bestellen, bauen auf, packen an, räumen auf und sorgen im Hintergrund dafür, dass am Ende alles funktioniert.

Metzger und Bäcker als Partner der Vereine
Regionale Metzgereien und Bäckereien sind traditionell wichtige Lieferanten für Vereinsfeste. Sie liefern Fleisch- und Wurstwaren, Backwaren und weitere Produkte, die zu einer gelungenen Veranstaltung gehören. Doch ihr Beitrag geht häufig über die reine Lieferung hinaus. Viele Betriebe unterstützen Vereine zusätzlich durch entgegenkommende Preisgestaltung, Sponsoring oder andere Formen der Hilfe. Für die heimischen Metzger und Bäcker ist dieses Engagement oft Ehrensache – und zugleich Teil einer gewachsenen Tradition des regionalen Handwerks.
Das Handwerk in der Region unterstützt Vereine seit jeher auf vielfältige Weise. Umgekehrt sind die Vereine wichtige Orte, an denen regionale Betriebe sichtbar bleiben und mit den Menschen vor Ort verbunden sind.
Die Fahlerkerb – ein Fest der unzählbaren Handgriffe
Besonders beeindruckt haben die Organisatoren Christoph Müller und Janek Feulner mit den Worten in ihrem Dankschreiben. Darin heißt es: „Über 200 Menschen sind am Gelingen der Fahlerkerb beteiligt. Als Kerbegesellschaft haben wir die Fahlerkerb als Fest der unzählbaren Handgriffe kennengelernt.“
Dieser Satz bringt auf den Punkt, was viele Besucherinnen und Besucher eines Festes nur selten sehen. Für sie beginnt die Veranstaltung mit dem Einlass, dem ersten Getränk, der Musik oder dem Essen. Für die Organisatoren beginnt sie bereits lange vorher – und endet oft erst, wenn die letzten Spuren beseitigt sind.
Über 200 aktiv Beteiligte zeigen eindrucksvoll, wie viele Menschen notwendig sind, damit eine traditionsreiche Veranstaltung stattfinden kann. Dazu gehören die Mitglieder der Kerbegesellschaft ebenso wie Helferinnen und Helfer, Lieferanten, Sponsoren, Dienstleister und viele weitere Unterstützer.
Traditionen erhält nur, wer sie auch lebt!
Heimatpflege ist eben auch Kulturpflege! Wer die Heimat mit ihren Traditionen „pflegen“ will, der sollte die heimischen Vereine dabei im Blick haben, denn sie sind noch heute, trotz Social Media und Co., der Ort, an dem die Menschen zusammenkommen, und der Ort, an dem es Heimat, Tradition(en) und Kultur zum Anfassen, Erleben und Mitmachen gibt.
Somit zeigt der Blick nach innen der Herren Christoph Müller & Janek Feulner auf die Fahlerkerb – und die vielen Menschen dahinter – sehr schön das Außen der Fahlerkerb, nämlich u. a. die Sache mit dem DANKESCHÖN im Namen aller und für ALLE, die eine solche Veranstaltung erst möglich machen!
DANKESCHÖN sagen zu können, zeugt von Wertschätzung, Haltung und Respekt!
Deshalb das DANKE für das DANKESCHÖN – aus der Überschrift – an die Herren Christoph Müller & Janek Feulner, stellvertretend für ALLE, die eine solche traditionsreiche Kulturveranstaltung wie die Fahlerkerb erst möglich machen! Die Fahlerkerb ist damit nicht nur ein Fest im Veranstaltungskalender. Sie ist ein Stück gelebte Heimat und regionaler Kultur.

Heimatpflege ist auch Kulturpflege
Wer die Heimat mit ihren Traditionen bewahren möchte, sollte die heimischen Vereine im Blick behalten. Sie sind trotz Social Media und digitaler Kommunikationsmöglichkeiten weiterhin Orte, an denen Menschen zusammenkommen.
Im Verein wird Heimat nicht nur beschrieben, sondern erlebt:
beim gemeinsamen Organisieren;
beim Auf- und Abbau;
bei Musik und Geselligkeit;
bei Festen und Veranstaltungen;
im persönlichen Gespräch;
durch gemeinsames Anpacken;
und durch die Weitergabe von Traditionen an die nächste Generation.
Vereine verbinden Menschen, die sich sonst vielleicht nie begegnen würden.
Ein Blick nach innen – und eine Wirkung nach außen
Der Blick von Christoph Müller und Janek Feulner nach innen auf die Fahlerkerb und die vielen Menschen dahinter zeigt zugleich sehr schön die Außenwirkung dieser Veranstaltung.
Die Fahlerkerb steht nach außen für Geselligkeit, Tradition, Brauchtum und ein gemeinsames Fest. Nach innen aber besteht sie aus unzähligen Handgriffen, Absprachen und Unterstützungsleistungen. Das Dankschreiben macht diese oft unsichtbare Arbeit sichtbar.
Es bedankt sich im Namen aller bei allen, die zum Gelingen beitragen. Genau darin liegt seine besondere Stärke.
Dankeschön zeigt Haltung
Danke sagen zu können, zeugt von Wertschätzung, Haltung und Respekt. Das gilt im privaten Miteinander ebenso wie im Vereinsleben und in der Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben.
Deshalb geht an dieser Stelle ein DANKE für das DANKESCHÖN an Christoph Müller und Janek Feulner – stellvertretend für alle, die eine traditionsreiche Kulturveranstaltung wie die Fahlerkerb möglich machen.
Ein besonderer Dank gilt auch Dirk van Vugt und seiner Familie dafür, dass sie dieses Beispiel geteilt und damit auf die Bedeutung solcher Gesten aufmerksam gemacht haben.
Denn ein Dankschreiben kostet nicht viel. Seine Wirkung kann jedoch groß sein!
Von Andy Walther

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