Pedro Trabula Albus, ein hoch angesehenes Urgestein & ein Pionier im Biogemüse- und Naturkosthandel
1996 treffe ich das erste Mal auf diesen unfassbar lieben, feinsinnigen und herzlichen Menschen, während er Biokarotten erntet, wäscht und in marktfähige Bündel packt – auf dem Biolandgemüsebaubetrieb bei Reinhard Kohlschütter (✝︎) in Hömberg.
Schon damals, vor dreißig Jahren, ließ sich erahnen, dass Pedro Tabula Albus seine Passion, sein Ding, gefunden hatte. Die vielen Jahre danach haben es bestätigt!
Pedro entwickelt sich zu einem kompetenten Profi mit klarer Haltung im regionalen Naturkost- & Biogemüsehandel des Rhein-Lahn-Kreises und darüber hinaus! Er ist kein Theoretiker, er hat seine Hände immer auch „irgendwie“ im Boden, dort, wo das wächst, was er den Menschen in der Region zugänglich macht – bestes Biogemüse und Naturkost.
Als ich ihn in Buch bei Nastätten auf seinem Hof in diesem Frühjahr besuche, freue ich mich sehr, weil ich feststellen darf, dass er noch immer dieser fröhliche und positive Mensch ist, den ich vor vielen Jahren traf. Pedros Hände legen eindrücklich Zeugnis der jahrelangen harten Arbeit ab! Diese Hände haben Abertausende Gemüsekisten gepackt, durch sie sind Tonnen von Biogemüse und Naturkost gegangen und noch immer trägt er dieses verschmitzt-fröhliche Lächeln um seine Augen herum in seinem Antlitz!

ER gehört in eine Reihe mit „Bio-Persönlichkeiten“ wie Achim Schröder (Biofrisch Limburg und seit weit über dreißig Jahren auf dem Limburger Wochenmarkt), Andreas Ohlig (Biolandgemüse Koblenz-Kesselheim), Reinhard Kohlschütter (✝︎) (Biolandgemüse Hömberg), Gerti Münch (Naturkost Diez) und Gerhard Gros & Gabi Meuer (Bioland-Hof Ardema in Taunusstein).
Sie alle haben mit harter Arbeit, Herzblut und Fleiß, unternehmerischem Risiko und Durchhaltevermögen den Grundstein dafür gelegt, dass wir – hier im Rhein-Lahn-Kreis und weit darüber hinaus – heute mit bestem regionalen Biogemüse und Naturkost versorgt werden!
Sie alle haben es ausgehalten, dass sie in den 1980er und 1990er Jahren noch oft belächelt wurden, und sie alle haben sich aus Überzeugung und mit Haltung durchgebissen, angepackt und weitergemacht! Sie alle haben etwas sehr Wichtiges und Richtiges geschaffen!
Der Blick in den Hof und Garten von Pedro & Andrea Trabula Albus in Buch offenbart eindrucksvoll, was für ein feinsinniger Charakter und Mensch Pedro Trabula Albus ist! Hier wächst ein Rosmarin, dort steht ein in die Blüte gegangener Grünkohl, ein Bienenvolk hat hier sein Zuhause, überall sind kleine Kunstwerke, versteckte dekorative tönerne oder eiserne Sammelstücke zu sehen, ein alter Rechen, ein Frosch mit Blick in die Ferne, alte ausgediente Milchkannen usw. – es ist ein besonderer Ort, der in seiner eigentümlichen Art und Weise dafür sorgt, dass ich seit langer Zeit das Fotografieren regelrecht genießen darf – es ist nicht „Arbeit“, sondern Genuss.
Sein neuestes Projekt – den von Hand!!! gegrabenen Gartenteich – hat er dieser Tage bepflanzt und zu etwas Lebendigem gemacht.
Pedros Freude über den von ihm über den Spätwinter hin im Beet stehengelassenen und nun blühenden Grünkohl steht ihm ins Gesicht geschrieben – den Hummelköniginnen, die sich dort in den Blüten einfinden, gefällt es offensichtlich gut, dass da jemand an sie gedacht hat und der Grünkohl nicht im Spätwinter der Sense zum Opfer gefallen ist! Sie brauchen jetzt schnell Nahrung, um ein neues Volk bilden zu können, damit sich der Kreislauf des Lebens fortsetzen kann.
Wir von rheinlahner.de WIR! Im Rhein-Lahn-Kreis. wünschen Pedro Tabula Albus, dass er so bleibt, wie er ist, und eine gute Gesundheit!
PS: Ach ja! Da war noch etwas. Lieber Pedro: Vielen DANK – für ALLES!
Von Andy Walther
Fotos © 2026 by Andy Walther












































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