Gute Arbeit in der Landwirtschaft: Wie geht das?
Der REDE wert! Kolumne von Klaus Amann
Klar. Ohne Geld zu verdienen können nur die arbeiten, die aus irgendwelchen Gründen schon genug davon haben. Auf wessen Kosten geht unser Arbeiten? Wer bezahlt dafür? Ist es „gerechter Lohn“?
Wie so oft im Leben geht man auch beim Geldverdienen eine persönliche Verantwortung ein. In der Landwirtschaft und bei unseren Nahrungsmitteln liegt eine große Verantwortung. Und zwar nicht nur gegenüber den Menschen, die die Produkte kaufen und zum Leben brauchen. Sondern genauso gegenüber den Tieren und der Natur, ohne die es keine Landwirtschaft gäbe und für den Bauern nichts zu verdienen. Auch wenn sie uns „Produkte“ liefern, sind sie keine Maschinen oder Fabriken. Wie Menschen in den Fabriken nicht „Werkzeuge“ der Produktion sind.
Nein, uns geht es beim Rheinlahner.de Wir! Im Rhein-Lahn-Kreis um keine Idealisierung einer sogenannten bäuerlichen Landwirtschaft. Kein Bashing gegenüber agrarindustriellen Konzernen oder Lebensmitteldiscountern. Es geht um keine heile Welt auf dem Dorf. Wir begeistern uns für gute Arbeit rund um unsere Ernährung! Von Menschen bei uns im Rhein-Lahn-Kreis und darum herum.
Gute Arbeit zeigt sich darin, wie gearbeitet wird. Deshalb zeigen wir genau das! Gute Arbeit in der Landwirtschaft entsteht nicht durch Ökolabels und Marketingsprech. Sie entsteht, sobald man seine eigene Verantwortung für die Menschen und die Natur erkennt und dementsprechend handelt.
Es geht darum, Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen, im wörtlichen Sinne Öko-logisch zu denken und zu handeln. Gerade auch da, wo es um Ökonomie, ums Geldverdienen geht.
Von Klaus Amann



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