Der Rede wert! Selbst nachhaltig Strom produzieren ist schlau
Das statistische Bundesamt meldet heute: Von Januar bis März kamen 53,3% der deutschen Stromproduktion aus erneuerbaren Energieträgern. Die Windkraft lieferte dabei den größten Anteil von einem Drittel der gesamten Stromproduktion. Sie war in diesem Zeitraum vor Kohle und Erdgas der wichtigste Stromlieferant. (Quelle: Statistisches Bundesamt)
Bei Strom aus Photovoltaikanlagen ergab sich im letzten Jahr erneut eine Steigerung der Stromproduktion gegenüber 2024 um 21%. Sie waren über das Jahr betrachtet damit auf Platz zwei der Stromproduktion – nach der Windkraft. Besonders interessant dabei: der Eigenverbrauch der Anlagenbesitzer. Jede fünfte von PV-Anlagen produzierte Kilowattstunde wurde 2025 selbst verbraucht. (Quelle: energie-charts.info)
Drei Dinge können wir daraus als Privatpersonen und als Bürgerinnen und Bürger lernen.
Erstens: Jeder Einzelne kann durch die Installation von Dach-PV-Anlagen oder Balkonkraftwerken ein Stück Autonomie beim eigenen Stromverbrauch gewinnen.
Zweitens: Die so gerne verteufelte Windkraft bringt heute für jede Gemeinde – wenn sie es richtig anstellt – zusätzliche und regelmäßige Einnahmen in die klamme Kasse.
Drittens: Je weniger Energie wir importieren müssen, um so geringer sind die wirtschaftlichen Abhängigkeiten Deutschlands.
Selbstproduzierter Strom zuhause und in der Region, eigene und regionale Energiespeicher, Wärmepumpen und E-Autos sind nicht alternativlos und keine 100%-Lösung für alles. Aber sie sind in den allermeisten Fällen die beste Alternative für ein nachhaltiges, sicheres Energiesystem und schonen auf Dauer den eigenen Geldbeutel.
Von Klaus Amann
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