Zwischen Handwerk und Kreativität: Marina Schuster besucht die Seifenmanufaktur diobi.de
Herrliche Düfte, kreative Farbzusammenstellungen und viele verständliche Informationen
Heidenrod / Katzenelnbogen. Regionale und handwerklich hergestellte Produkte stehen bei Marina Schuster, der Inhaberin des REWE-Marktes in Katzenelnbogen, hoch im Kurs. Deshalb besuchte sie Jonas Grünes in seiner kleinen Manufaktur, um mehr über die Herstellung seiner handgefertigten Seifen und die Geschichte hinter dem Label → diobi.de zu erfahren.
Bei ihrem Besuch ging es nicht nur um einzelne Seifensorten, Düfte und Farben. Marina Schuster interessierte vor allem, wie aus einer persönlichen Idee ein kleines regionales Unternehmen entstanden ist – und wie viel Handarbeit, Kreativität und beinahe schon künstlerische Leidenschaft hinter den Produkten steckt.



Dabei lernte sie Jonas Grünes nicht nur als engagierten Seifenmacher kennen, sondern auch als ausgesprochen sympathischen und angenehmen Menschen. Er begegnete ihr offen, freundlich und unaufdringlich. Besonders überzeugend war seine Fähigkeit, die Herstellung und die Besonderheiten seiner Produkte auch einem Laien verständlich zu erklären. Fachliche Zusammenhänge vermittelte er anschaulich und ohne unnötige Fachbegriffe. So wurde schnell deutlich, dass Jonas Grünes sein Handwerk nicht nur beherrscht, sondern seine Begeisterung dafür auch verständlich und sympathisch weitergeben kann.
Eine Leidenschaft, die in der Familie begann
Jonas Grünes entdeckte seine Begeisterung für das Seifensieden durch seinen Sohn. Der war fasziniert, als er bei seiner Großmutter ein festes Stück Seife entdeckte – ein Produkt, das im Zeitalter der Flüssigseifen zunächst ungewohnt wirkte.
Jonas Grünes begann daraufhin, sich mit der Herstellung eigener Seifen zu beschäftigen. Ihn faszinierte besonders, wie aus Fetten, Ölen und weiteren natürlichen Stoffen feste Seife entsteht. Die unterschiedlichen Möglichkeiten bei Formen, Farben, Düften und Eigenschaften eröffneten ihm ein kreatives und künstlerisches Experimentierfeld.



Aus den ersten Versuchen entwickelte sich schnell eine echte Leidenschaft. Bald entstanden so viele Seifen, dass die Familie kaum noch wusste, wohin damit. Viel Lob und Zuspruch aus dem persönlichen Umfeld ermutigte Jonas Grünes schließlich, Anfang 2024 die notwendigen Schritte einzuleiten, um seine Seifen verkaufen zu können.
Aus „Do it or buy it“ wird diobi.de
Auch der Name des Unternehmens hat eine Geschichte. Ursprünglich war diobi als Akronym für „Do it or buy it“ gedacht. Jonas Grünes hatte bereits früh den Gedanken, Seifenworkshops anzubieten und Menschen für das eigene Seifensieden zu begeistern.
Platztechnisch ließ sich diese Idee bisher jedoch noch nicht verwirklichen. Der Workshopgedanke ist deshalb keineswegs aufgegeben, sondern weiterhin Teil der Zukunftsvorstellungen von Jonas Grünes. Bis dahin nutzt er den Namen diobi.de als Eigenname und Label für seine handgefertigten Seifen und weiteren Produkte.
Der Name steht damit sowohl für die ursprüngliche Idee des Selbermachens als auch für die heutige kleine Manufaktur. Wer nicht selbst sieden möchte, kann die fertigen Seifen kaufen – und erhält trotzdem ein Produkt, das mit viel persönlicher Arbeit und kreativer Gestaltung hergestellt wurde.







Handgemachte Unikate – echtes Handwerk
Für Jonas Grünes soll eine Seife mehr sein als ein alltägliches Pflegeprodukt. Jede einzelne soll ein kleines Kunstwerk werden – mit einem besonderen Kniff, einer interessanten Eigenschaft oder manchmal auch einem augenzwinkernden Detail.
Das zeigt sich in den unterschiedlichen Designs und Duftwelten. Das Sortiment reicht von frischen und fruchtigen Varianten bis zu würzigen, warmen oder maritimen Kompositionen. Namen wie „Lemon Kiss“, „Provence Sunset“, „Yummy Lama“, „Herbstwald“, „Tropical Rainbow“ oder „Fresh Wave“ machen neugierig und geben den Produkten einen eigenen Charakter.
Neben Hand- und Duschseifen bietet diobi.de auch feste Shampoos, Testpakete und Geschenksets an. Die Produkte sind damit für den täglichen Gebrauch ebenso geeignet wie als besondere Aufmerksamkeit für Familie, Freunde oder Kollegen.
Hochwertige Zutaten und nachhaltige Herstellung
Bei der Herstellung legt Jonas Grünes Wert auf hochwertige Zutaten und gute Pflegeeigenschaften. Nach Angaben von → diobi.de werden die Seifen palmölfrei hergestellt. Außerdem soll der Produktions- und Verkaufsprozess möglichst nachhaltig gestaltet werden. Die Produkte werden mit möglichst wenig Verpackung verschickt.
Ein Beispiel ist die Naturseife „Natural – Kokos Olive Shea Kakao“. Sie wird unter anderem aus Kokosöl, Olivenöl, Sheabutter, Kakaobutter, Rapsöl und Rizinusöl hergestellt. Auf Duftstoffe und Farbzusätze wird bei dieser Variante verzichtet.
Andere Seifen setzen bewusst auf farbenfrohe Gestaltung und besondere Duftkompositionen. So können Kundinnen und Kunden zwischen unterschiedlichen Pflege-, Duft- und Designvorlieben wählen.
WICHTIG: Alle Rezepte werden nach Angaben des Unternehmens sicherheitsüberprüft und erfüllen die geltenden EU-Vorgaben für kosmetische Produkte.
Marina Schuster: Interesse an regionalen Produkten und den Menschen dahinter
Für Marina Schuster ist der Besuch bei → diobi.de ein Beispiel dafür, wie vielfältig regionale Wertschöpfung sein kann. Regionale Produkte entstehen nicht ausschließlich in großen landwirtschaftlichen Betrieben oder bekannten Lebensmittelmanufakturen. Auch kleine kreative Unternehmen und handwerkliche Produzenten gehören zu den wichtigen regionalen Wirtschaftskreisläufen.






Gerade bei handgefertigten Produkten wird sichtbar, wer dahintersteht. Kundinnen und Kunden können Fragen stellen, die Herstellung nachvollziehen und erfahren, welche Idee mit einem Produkt verbunden ist. Für Marina Schuster ist dieser persönliche Austausch ein wichtiger Teil ihres Interesses an regional und handwerklich hergestellten Waren.
Der Besuch bei Jonas Grünes bot ihr die Gelegenheit, die Manufaktur kennenzulernen, die Herstellung aus nächster Nähe zu erleben und die Geschichte hinter diobi.de besser zu verstehen.
Seifen-Workshops bleiben ein Zukunftsgedanke



Auch wenn Seifenworkshops derzeit noch nicht angeboten werden können, ist die Idee für Jonas Grünes weiterhin wichtig. Er möchte seine Leidenschaft für das Seifensieden grundsätzlich gerne mit anderen Menschen teilen und ihnen zeigen, wie aus verschiedenen Zutaten ein individuelles Pflegeprodukt entsteht.
Dafür braucht es geeignete Räumlichkeiten und ausreichend Platz. Sollte sich künftig eine Möglichkeit ergeben, könnte aus dem ursprünglichen „Do it or buy it“-Gedanken ein echtes Mitmachangebot werden.
Bis dahin konzentriert sich Jonas Grünes auf die Herstellung und Weiterentwicklung seiner Seifen. Unterstützt wird er dabei von seiner Frau Julia. Deshalb sagt er selbst: Nicht nur er allein steht hinter diobi – „Wir sind diobi.de.“
→diobi.de – ein kleines Label mit eigener Geschichte
Der Besuch von Marina Schuster bei Jonas Grünes zeigt, wie aus Neugier, familiären Impulsen und handwerklicher Begeisterung ein regionales Label entstehen kann. Diobi verbindet traditionelle Seifenherstellung mit kreativen Formen, außergewöhnlichen Düften und dem Wunsch nach einem möglichst bewussten Umgang mit Zutaten und Verpackung.
Aus der ursprünglichen Idee „Do it or buy it“ ist ein Eigenname geworden, der für handgefertigte Seifen aus einer kleinen Manufaktur in Heidenrod steht. Und vielleicht wird der Name eines Tages wieder stärker zu seinem Ursprung zurückkehren – wenn Jonas Grünes die ersten Seifenworkshops anbieten kann.
Weitere Informationen und das Sortiment gibt es im Onlineshop von → diobi.de
Von Andy Walther
Fotos © 2026 by Andy Walther









































Jonas Grünes
Hallo Andy, vielen Dank für euren Besuch und den tollen Bericht. Total toll, mein Treiben mal aus den Augen von jemand anderem erleben zu dürfen. Ich bin sicher, wir sehen uns wieder!
Liebe Grüße
Jonas

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