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Bodo zeigt uns Bad Ems – Menschen, Orte und Begegnungen

Markus Bodo Wieseler mit rheinlahner.de unterwegs in Bad Ems.

Die 1. Station: Das Beatles-Museum & Yellow Submarine Café bei Axel Ketterer in der Römerstraße 19. Dieser Besuch verläuft so ganz anders als gedacht.

Whisky, Schokolade und eine ungeplante Entdeckung im Yellow Submarine

Bad Ems / Rhein-Lahn-Kreis. Mit Markus Bodo Wieseler bei Axel Ketterer in Bad Ems – eine Begegnung, die ganz nebenbei zur Whisky-Verkostung wurde.

Manchmal sind es gerade die ungeplanten Momente, die einen Besuch besonders machen. Man kommt ins Gespräch, bleibt ein bisschen länger – und entdeckt etwas, das vorher auf keinem Zettel stand.

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So ging es uns bei Axel Ketterer im Yellow Submarine in Bad Ems, dem Beatles-Museum und Yellow Submarine Café. Gemeinsam mit Markus Bodo Wieseler war ich dort dieser Tage für unsere hiermit gestartete Reihe „Bodo zeigt uns Bad Ems – Menschen, Orte und Begegnungen“ unterwegs.

Eine Whiskyverkostung war dabei eigentlich nicht vorgesehen. Doch genau dazu kam es. Und zur Verkostung gehörte auch Schokolade.

Zwei, die geschmacklich zusammenpassen können

Whisky und Schokolade? Für manche eine vertraute Kombination, für andere zunächst eine Überraschung.

Dahinter steckt das sogenannte Food Pairing: Lebensmittel und Getränke werden so miteinander kombiniert, dass sich ihre Aromen ergänzen oder interessante Gegensätze bilden. Bei Whisky und Schokolade können beispielsweise Frucht-, Vanille-, Röst- und Kakaonoten miteinander ins Spiel kommen. Dabei passt nicht jede Schokolade zu jedem Whisky – entscheidend sind die jeweiligen Geschmacksprofile. Für mich ist daran besonders spannend, dass es nicht darum geht, möglichst viel zu probieren. Sondern genauer hinzuschmecken. Sich Zeit zu nehmen. Und neugierig darauf zu sein, was zwei unterschiedliche Dinge gemeinsam bewirken können.

Erst schmelzen lassen, dann entdecken

Eine Möglichkeit beim Probieren: zunächst einen kleinen Schluck Whisky kosten, anschließend ein Stück Schokolade langsam im Mund schmelzen lassen und danach noch einmal einen kleinen Schluck nehmen. So lässt sich vergleichen, wie sich der Geschmackseindruck verändert.

Die cremige Textur und die Süße der Schokolade können die Wahrnehmung des Whiskys beeinflussen. Eine pauschale Erklärung nach dem Motto „Kakaobutter schützt die Geschmacksknospen“ greift dafür allerdings zu kurz. Vor allem kommt es darauf an, wie Süße, Bitterkeit, Aromen und Mundgefühl zusammenwirken. Nicht jeder empfindet dieselbe Kombination gleich – erlaubt ist, was schmeckt.

Ein guter Ausgangspunkt ist, auf eine ähnliche Intensität zu achten: Kräftige dunkle Schokolade kann zu ausdrucksstarken Whiskys passen, während mildere Schokolade mit weicheren, vanillebetonten Varianten harmonieren kann. Das sind Anregungen, keine unumstößlichen Regeln.

Bad Ems entdecken heißt auch: Menschen begegnen, zuhören und hinschauen

Bei unserem Besuch ging es mir aber nicht allein um Whisky und Schokolade. Es ging um Axel Ketterer, um sein Yellow Submarine und um einen Ort und einen Menschen aus Bad Ems, die Bodo uns im Rahmen unserer Reihe vorstellt und näherbringt.

Axel Ketterer ist ein Bad Emser Original

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Axel Ketterer hat mit seinem Yellow Submarine Café in Bad Ems sehr viel mehr zu bieten als „nur“ sein Beatles-Museum.

Dort ist eine der letzten Livemusikbühnen in der Region. Er hat einen kantig-spontanen Humor, ist selbst seit Urzeiten Musiker (ein Multiinstrumentalist) und war Mitglied in einer legendären Bad Emser Band – dazu und zu Axel Ketterer hier auf → www.rheinlahner.de in Kürze mehr. Darauf freue ich mich schon sehr und bin Markus Bodo Wieseler sehr dankbar für diese durch ihn entstandene Begegnung! Coole Aktion, lieber Bodo – VOLLTREFFER!!!

Genau solche Begegnungen interessieren mich für rheinlahner.de. Nicht nur schauen, was es in einer Stadt gibt, sondern kennenlernen, wer dahintersteht. Ins Gespräch kommen. Sich auf etwas einlassen, das man nicht geplant hat.

Bad Ems besteht schließlich nicht nur aus bekannten Ansichten und schönen Gebäuden. Es lebt auch von Menschen, die Orte gestalten und ihnen eine persönliche Handschrift geben.

Das Ungeplante darf seinen Platz haben

Aus einem gemeinsamen Besuch wurde eine spontane Verkostung. Aus Whisky und Schokolade ein Anlass, genauer hinzuschauen.

Für mich passt das wunderbar zu „Bodo zeigt uns Bad Ems – Menschen, Orte und Begegnungen“. Denn eine Stadt lernt man nicht ausschließlich mit einem festen Programm kennen. Manchmal entdeckt man etwas gerade dann, wenn man dem Zufall ein bisschen Raum lässt.

Danke, Axel, für diese ungeplante Begegnung im Yellow Submarine. Und danke, Bodo, fürs gemeinsame Entdecken. So darf es gerne weitergehen: mit offenen Augen, guten Gesprächen und Zeit für die Menschen hinter den Türen in Bad Ems.

Von Andy Walther
Fotos © 2026 by Andy Walther

2 Kommentare

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Willi Wall

Die Römer Strasse ist ja überwiegend von Eurem Engagement weiter belebt!

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Markus Bodo Wieseler

Mir ist wichtig, die Emser Gesichter näherzubringen – die Menschen, die jeden Tag mit Herzblut in unserer Stadt oder für unsere Stadt im Einsatz sind.

Wir starten mit Axel Ketterer, und viele weitere werden folgen. Denn wenn wir Bad Ems gemeinsam aus altem Glanz zu neuer Stärke führen wollen, gehören genau diese Menschen und ihre Geschichten dazu.

Vielen Dank an Andy Walther für die klasse Berichterstattung!

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