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Die Tierkarte von Spot It Media – wenn Tiere vermisst werden, zählt jede Hilfe!

Marcel Schäfer und → Spot It Media entwickeln eine digitale Karte für vermisste, gefundene und gesichtete Tiere – jetzt können Menschen die Idee mit ihrer Teilnahme an der Beta unterstützen

Westerwald / Rhein-Lahn-Kreis. Wer schon einmal erlebt hat, dass ein Hund, eine Katze oder ein anderes geliebtes Tier plötzlich nicht mehr nach Hause kommt, weiß: Dann zählt jede Minute. Man läuft Straßen ab, fragt Nachbarn, ruft Tierheime und Tierärzte an, schreibt in Gruppen, hängt Zettel auf und hofft bei jedem klingelnden Telefon, dass endlich die gute Nachricht kommt.

Genau für solche Situationen entwickelt → Marcel Schäfer mit → Spot It Media eine neue digitale
→ Tierkarte. Die Idee ist so einfach wie sinnvoll: Meldungen über vermisste, gefundene oder gesichtete Tiere sollen künftig nicht nur in einzelnen Beiträgen und Gruppen erscheinen, sondern zusätzlich übersichtlich auf einer Karte sichtbar werden.

So kann schneller erkennbar werden, wo ein Tier zuletzt gesehen wurde, wo es möglicherweise unterwegs ist oder wo sich Sichtungen häufen. Aus vielen einzelnen Hinweisen kann im besten Fall ein klareres Bild entstehen – und genau das kann bei der Suche helfen.

Bildschirmfoto-2026-10-06-um-12.29.08-1024x549 Die Tierkarte von Spot It Media - wenn Tiere vermisst werden, zählt jede Hilfe!

Aus einer regionalen Community gewachsen

Hinter der Tierkarte steht keine anonyme große Plattform. Sie ist aus der Arbeit entstanden, die Marcel Schäfer seit Jahren mit seinen regionalen Communities aufgebaut hat.

Alles begann 2014 mit Spotted Westerwald, einer regionalen Facebook-Community. Dort konnten Menschen aus der Region Hinweise teilen, Fragen stellen, Hilfe suchen, Angebote machen und miteinander in Kontakt kommen. Über die Jahre wuchs daraus ein großes Netzwerk mit unterschiedlichen Themenbereichen: Arbeit und Ausbildung, regionale Unternehmen, An- und Verkauf, Warnmeldungen, Hilfen und vieles mehr.

Im August 2023 entstand im Westerwald die erste eigene WhatsApp-Gruppe für Tiermeldungen und Tierhilfe. Schnell zeigte sich, wie groß der Bedarf ist. Vermisste Tiere, Fundtiere, Sichtungen und dringende Hilferufe brauchen Reichweite – aber sie brauchen auch Übersicht.

Die Tierkarte ist deshalb der nächste logische Schritt: Die bewährte Kraft einer engagierten Community wird mit einer digitalen Karte verbunden. Menschen helfen Menschen – und damit Tieren.

Was die Tierkarte können soll

Die Tierkarte soll Tiermeldungen nicht ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen.
Die bekannten Gruppen, Kanäle und Communitys bleiben wichtig. Sie sorgen für schnelle Aufmerksamkeit, direkte Rückfragen und viele Menschen, die eine Meldung weitergeben können.

Die Karte soll zusätzlich helfen, Informationen räumlich besser einzuordnen:

Wo wurde ein Tier zuletzt sicher gesehen?

Wo gab es weitere Sichtungen?

Wurde ein Tier gefunden?

In welchem Bereich lohnt sich eine besonders aufmerksame Suche?

Welche Meldungen sind noch aktuell – und welche haben sich bereits erledigt?

Für die Zukunft plant Spot It Media nach eigenen Angaben, die Karte Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Dazu gehören klare Filtermöglichkeiten nach Tierart und Meldungsart, eine übersichtliche Darstellung aktueller Suchmeldungen, bessere Möglichkeiten zur Kennzeichnung erledigter Fälle sowie Funktionen, durch die sich Sichtungen und Hinweise strukturierter zuordnen lassen.

Wichtig ist: Die Karte soll keine unübersichtliche Sammlung von Beiträgen werden. Sie soll helfen, schneller Orientierung zu schaffen – für Tierhalter, Finder, Tierfreunde und alle, die helfen möchten.

Jetzt Beta-Tester werden

Die Tierkarte befindet sich derzeit noch in einer geschlossenen Betaversion. Das bedeutet: Die Plattform wird im echten Alltag getestet, aber noch nicht für alle Menschen uneingeschränkt geöffnet.

Wer sich beteiligen möchte, kann sein Interesse über Spot It Media bekunden und sich als Beta-Tester anmelden. Der Testerkreis wird nach und nach erweitert. So können Nutzerinnen und Nutzer die Karte ausprobieren, Rückmeldungen geben und mithelfen, dass aus der Idee ein wirklich hilfreiches Werkzeug wird.

Das ist wichtig. Denn eine Karte für Tiermeldungen muss am Ende vor allem eines sein: einfach, zuverlässig und verständlich. Sie muss für Menschen funktionieren, die gerade aufgeregt sind, weil ihr Tier verschwunden ist. Und sie muss für Helfer funktionieren, die schnell einen Hinweis weitergeben möchten.

Je mehr engagierte Menschen die Betaversion verantwortungsvoll testen und Rückmeldungen geben, desto besser kann die Tierkarte werden.

Der offizielle Start auf www.tierkarte.de zum gegebenen Zeitpunkt bekannt gegeben!

Bildschirmfoto-2026-10-06-um-12.29.08-1024x549 Die Tierkarte von Spot It Media - wenn Tiere vermisst werden, zählt jede Hilfe!

Tierheime und Tierschutz mitdenken

Eine gute Tierhilfe funktioniert nicht allein über soziale Netzwerke. Tierheime, Tierschutzvereine, Tierarztpraxen, Fundbüros und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer leisten jeden Tag wichtige Arbeit.

Spot It Media möchte die Tierkarte deshalb so weiterentwickeln, dass sie nicht neben diesen Strukturen steht, sondern sie sinnvoll ergänzen kann. Denkbar sind klare Verweise auf zuständige Tierheime, regionale Ansprechpartner und hilfreiche Hinweise für Finderinnen und Finder.

Wenn ein Tier gefunden wird, reicht es nicht, nur ein Foto online zu stellen. Ein Fundtier braucht im Zweifel Schutz, Versorgung und eine fachlich richtige Meldung. Auch bei verletzten Tieren oder Wildtieren gelten besondere Regeln. Die digitale Karte kann Aufmerksamkeit schaffen – sie ersetzt aber keine Tierärztin, kein Tierheim und keine zuständige Stelle.

Gerade deshalb ist Zusammenarbeit wichtig. Wenn Community, Tierheime, Tierschutz und verantwortungsvolle Tierfreunde zusammenwirken, kann aus einer einzelnen Meldung echte Hilfe entstehen.

So hilft man bei einer Sichtung

Wer ein vermisstes Tier sieht, möchte oft sofort helfen. Das ist gut und wichtig. Doch gerade bei ängstlichen, verunsicherten oder verletzten Tieren ist Ruhe entscheidend.

Hilfreich sind vor allem diese Schritte:

Nicht unüberlegt hinter dem Tier herrennen oder es bedrängen.

Möglichst genau notieren: Ort, Uhrzeit, Laufrichtung und besondere Merkmale.

Wenn möglich, aus sicherer Entfernung ein Foto oder kurzes Video machen.

Die Sichtung zeitnah über die passende Meldestelle, Community oder Tierkarte teilen.

Bei einem verletzten Tier Tierarzt, Tierheim, Tierschutz, Polizei oder zuständige Stelle kontaktieren.

Bei scheuen Hunden oder Katzen möglichst den Kontaktweg der Halter beachten; oft gibt es bereits konkrete Hinweise, wie man sich verhalten soll.

Eine genaue Sichtung kann manchmal wertvoller sein als ein gut gemeinter, aber hektischer Versuch, ein Tier einzufangen.

Eine gute Idee für unsere Region

Mich beeindruckt an diesem Projekt vor allem: Hier wird digitale Technik nicht nur eingesetzt, um Aufmerksamkeit, Werbung oder Reichweite zu erzeugen. Hier wird versucht, eine konkrete Hilfe für Menschen und Tiere aufzubauen.

Marcel Schäfer und Spot It Media zeigen mit der Tierkarte, wie aus regionaler Community-Erfahrung etwas Neues entstehen kann. Aus vielen Menschen, die hinschauen, entsteht ein Netzwerk. Aus vielen einzelnen Meldungen entsteht mehr Übersicht. Und aus einer guten Idee kann im besten Fall ein vermisstes Tier wieder nach Hause finden.

Für den Rhein-Lahn-Kreis und die angrenzenden Regionen ist das eine positive Entwicklung. Denn gerade bei Tiermeldungen hören Gemeinde- und Kreisgrenzen ohnehin nicht auf. Ein Hund läuft nicht nur bis zur Ortsgrenze. Eine Katze kennt keinen Verwaltungsbezirk. Und Hilfe funktioniert dann am besten, wenn Menschen über Grenzen hinweg aufmerksam sind und zusammenarbeiten.

Wer Tiere liebt, wer schon einmal gesucht hat oder wer einfach helfen möchte, kann diese Idee unterstützen: aufmerksam sein, Meldungen verantwortungsvoll teilen und sich als Beta-Tester für die Tierkarte interessieren.

Denn manchmal beginnt Hilfe ganz einfach: mit einem offenen Blick, einem genauen Standort und einem Menschen, der nicht wegschaut.

Von Andy Walther in Kooperation mit → 56 Aktuell
Das Artikelfoto von dem Hundewelpen stammt von: Image by Anna Dankowska from Pixabay

Bildschirmfoto-2026-10-06-um-12.28.44-1024x549 Die Tierkarte von Spot It Media - wenn Tiere vermisst werden, zählt jede Hilfe!
Marcel Schäfer von Spot It Media ist der Entwickler und Ideengeber zur Tierkarte

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